Sonntag, 20. Mai 2012
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Was ist Badminton

Badminton ist ein Rückschlagspiel mit einem Federball und einem Schläger, das aus Indien, China und dem Inkareich stammt. Im Jahre 1872 wurde es im englischen Ort Badminton erstmals nach festen Regeln gespielt. Ziel des Spieles ist es, den Federball mit dem Schläger so ins gegnerische Feld zu schlagen, dass er dort den Boden berührt oder nicht wieder ins eigene Feld zurück gespielt werden kann.

Durch die politische Vorherrschaft Englands in Indien entwickelte sich Badminton als Volkssport in Vorderasien. Auch heute nimmt Asien (Indonesien, China, Korea) die Vormachtstellung in dieser Sportart ein, riesige Arenen sind bei Badmintonturnieren mit begeisterten Zuschauern gefüllt.

Im Jahr 1898 fanden die ersten All England Championships statt. In der 1934 gegründeten Internationalen Badminton Federation (IBF) sind zur Zeit 131 Länder Mitglied mit einer Spielerzahl von weltweit ca. 14 Mio. Badminton ist seit 1992 olympische Sportart.

Das Spielfeld ist im Einzel 5,10 m breit und 13,40 m lang, d.h. ein Spieler muss eine 35 qm-Fläche abdecken. Ein Naturfederball wiegt ca. 5 Gramm und ist mit 16 Stück 7 cm langen Gänse– oder Entenfedern in einem lederbezogenen Korkfuß bestückt. In unteren Spielklassen kommt meist aus Haltbarkeits- und Preisgründen ein Nylonball zum Einsatz. Ein Schläger besteht heute meist aus 2 Teilen, Griff und Schaft mit besaitetem Kopf aus Carbon/Graphite, insgesamt liegt das Gewicht heute unter 90g.

 

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